Die Kluft, das Halstuch und die Aufnäher

„Wer die Pfadfinderkluft ordentlich trägt, macht der ganzen Pfadfinderbewegung Ehre.“ Robert Baden-Powell

Eine Pfadfinderkluft ist die traditionelle, innerhalb eines Pfadfinderbundes oder -verbandes einheitliche Bekleidung der Pfadfinder. Es soll verdeutlichen, dass die soziale Herkunft keine Rolle spielt.

Soweit mal zu den Basics… Aber warum sieht dann doch jede Kluft irgendwie anders aus? Ganz einfach, jede Kluft hat ihre ganz persönliche Abendteuer erlebt und bekommt von seinem Träger eine ganz eigene Handschrift. Also wird genäht, repariert, bemalt und ganz individuell gestaltet. Wir alle sind Teil von etwas ganz Großem, aber jeder prägt den Stamm mit dem gewissen Extra. So wird die Kluft zu einem Wegbegleiter, zu einer Erinnerung an Abenteuer (riecht man auch manchmal), und ein Teil unserer Identität.

Die Aufnäher, welche man beim Versprechen bekommt, haben einen festen Platz auf der Kluft. Alle Anderen, zum Beispiel nach einem Lager oder einer Tagesaktion kannst du nach deinen Wünschen anordnen.
Zu dem Erkennungsmerkmalen kommen noch das Halstuch, immer in der Farbe der jeweiligen Stufe. Orange für die Wölflinge, blau für die Jungpfadfinder*innen, grün für die Pfadfinder*innen, und rot für die Rover. Die Leiterrunde tägt grau.

Und was hat es mit den Halstüchern auf sich, die ganz anders aussehen? Daran kannst du Pfadis erkennen die bestimmte Aufgaben übernehmen (zum Beispiel Lager-AK), oder welche eine bestimmte Position inne haben (zum Beispiel Stammes- oder Bezirksvorstände). Es gibt aber auch manchmal Halstücher für bestimmte Anlässe, beispielsweise für Jubiläen, dem Boli-Austausch und vieles mehr. Auch kannst du das Halstuch im Ausland mit einem/r anderen Pfadfinder*in tauschen, diese haben oftmals andere Farben oder Muster.